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VON HARRIET OERKWITZ
18. APRIL 2012

Heilender Klang

Selbstheilung durch Musik: Gedanken von Fanu Angela Kerkmann

Foto: Fanu Angela Kerkmann

Klangwissen begegnet uns in allen Kulturen und Religionen, ob im Orient oder Okzident. Die Inder und Tibeter benutzten Glocken, Flöten, Klangschalen und Gesänge als Grundlage ihrer spirituellen Praktiken. In Bali, Java und Indonesien wurde die Gamelan-Musik, die aus Gongspielen, Xylophon und Metallophonen besteht, eingesetzt, um die Energie anzuheben. Die australischen Aborigines und die amerikanischen Indianerschamanen setzten stimmliches Tönen zur Harmonisierung ein. Im alten Ägypten stimmten Priester Vokalgesänge an, um ihre Energiezentren oder Chakras in Schwingung zu bringen. Und in der Atlantischen Klangheilung wurden die Kräfte der Klänge mit Kristallen unterstützt.

Sie alle nutzten die Klänge zur Erhaltung und Wiederherstellung des inneren Gleichgewichtes. Ihnen war bekannt, dass die Gesetze der Natur, der Musik und der Seele des Menschen identisch sind.

Pythagoras nannte es Musica Mundana, die Weltharmonie und die Weisen Asiens Nada Brahma, die Welt ist Klang. In der Genesis steht geschrieben: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.“ Das Wort ist Atem und Klang. Klang ist Energie die sich in Form von Licht und Wellen weiter bewegt. Alles in uns und um uns herum ist Klangenergie, die schwingt. Sie sendet ihre Signale überall hin, ähnlich wie ein Radiosender.

Wissenschaft und Technologie erforschen seit einigen Jahrzehnten die Klang- und Schwingungs-Phänomene. Akustische Messgeräte wie zum Beispiel das Radioteleskop werden zur Beobachtung astronomischer Projekte eingesetzt. Echolote zur elektroakustischen Messung von Wassertiefen der Meere. Sogar den Klang wachsender Pflanzen kann man mittlerweile mit Foto-akustischer Spektroskopie nachweisen.

Wie die alten Weisen, so stellten auch sie fest, dass alles in diesem Universum in Schwingung ist und seine eigene Frequenz hat. Die Frequenz, in der ein Objekt schwingt, wird Resonanz (Widerhall/ Echo) genannt. So steht jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und jeder Stein in diesem Widerhall zueinander und senden Energien aus.

Alles ist wie eine Matrix ineinander verflochten. Alle Signale und Zeichen fließen entlang dieser Matrix. Die Geschwindigkeit, Wellenlänge und Frequenz der Klangenergie verändert sich ständig durch Gedanken, Gefühle, Worte, Stimmungen und Handlungen. Helle, leichte Energieströme deuten auf ein positives Lebensgefühl hin. Während sorgenvolle Gedanken die Energie verdichten, da sie eine schwerere Schwingung haben und sich deshalb verlangsamen.

Der Japaner Dr. Masaru Emoto hat die Schwingungsfrequenz des Wassers sichtbar gemacht, indem er es während verschiedener Kristallisationsstufen fotografierte. Dabei stellte er fest, dass die Struktur des Wassers auf Schwingung, Musik, Worte und Gedanken reagiert. Beschallte er Wasser mit klassischer Musik, dann bildeten sich wunderschöne Kristalle, ähnlich denen, die wir von den Eisblumen kennen. Beschallte er Wasser mit Heavy-Metall-Musik, waren die Kristalle zerstört. Er schrieb auf eine Wasserflasche „Liebe“ und auf eine Andere „Hass“. Bei Liebe bildeten sich wieder schöne Kristalle, und bei dem Wort Hass war die Struktur zerstört.

Nun ist bekannt, dass der Mensch zu 70 - 80 % aus Flüssigkeit besteht. Welche zerstörerischen Worte und Urteile haben wir schon gesagt bekommen, oder selber gesagt? Wenn das Wasser so sensibel reagiert, wie dann erst unser Körper?

Im Klang befindet sich der Schlüssel zur Heilung. Über die Körperflüssigkeit können harmonische Schwingung weitergeleitet werden, wodurch sich die energetischen Verdichtungen auflösen können. Denn Klang bewegt sich frei. Er verändert sich und sucht seinen Weg.

Auch ohne ihn zu hören, spüren wir die Vibrationen in unserem Körper. Die Resonanzräume in uns, die Knochen, die Muskeln, die Zellen schwingen. Dieses Wissen wird auch in der Klangmassage eingesetzt. Dabei werden Metall- oder Kristall-Klangschalen angeschlegelt und auf den Körper gestellt.

Die Metallschalen werden aus mehreren, aufeinander abgestimmten Metallen hergestellt. Für die Kristallschalen wird reines, pulverisiertes Bergkristall (Silizium Quarz) bei 2000 Grad Celsius gepresst. Auch der menschliche Körper setzt sich aus vielen, kristallinen Substanzen zusammen. Auf molekularer Ebene enthalten unsere Zellen kristalline Kieselsäure, welche unsere elektromagnetischen Energien ausgleicht.

Bei einer Klangbehandlung entspannt sich der Atem und tiefe Ruhe stellt sich ein. Die dabei entstehenden Schwingungen übertragen sich auf den Körper und breiten sich dort in konzentrischen Wellen aus. Die Schwingungen arbeiten sich sanft, aber kontinuierlich durch die Blockaden und Verhärtungen und lösen sie.

Da der Körper ein lebendiges Ganzes ist, in dem jedes gesunde Organ in seiner eigenen Frequenz vibriert, erinnern die Töne der Klangschale kranke Organe an ihren gesunden Ursprung. Danach entsteht oft ein Gefühl von tiefer Stille und Frieden. Der Stress ist abgebaut, die Unruhe gewichen.

Ebenso entspannend ist die Behandlung auf einer Monochord-Liege. Sie hat die Größe einer Massage-Liege. Auf ihrer Unterseite befinden sich etwa 20 - 50 aufeinander abgestimmte Saiten. Diese werden in Streichbewegungen, etwa wie eine Harfe gespielt. Das erzeugt eine kräftige, körperlich spürbare Vibration mit unendlich vielen Obertönen.

Ein schamanisches Heilungsritual besteht darin, kranke Organe zu besingen. Das Organ wird so lange betönt, bis es in eine höhere Schwingung kommt und sich somit wieder an die Schwingung des gesunden Körpers anpasst.

Jeder kann das an sich selbst ausprobieren. Zu Beginn hört man in sich hinein und nimmt den inneren Ton auf. Egal, wie disharmonisch er sich anhört, er wird so lange getönt, bis er sich verändern möchte. Darauf geht man ein, bis das Tönen harmonisch klingt. Und wenn man nun wieder in sich hinein spürt, dann hat der Körper eine ganz andere Spannkraft und Lichtausdehnung.

Dieses Heiltönen kann auch mit anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen gemacht werden. Es ist reinigend und harmonisierend. In Räumen, in denen die Energie dicht und fest ist, kann tönen oder klingeln mit einer tibetischen Glocke Wunder wirken. Ihr Körper befindet sich in einem gesunden Zustand, wenn jede Zelle, jedes Organ eine Resonanz erzeugt, die in Harmonie mit Ihrem ganzen Wesen und seiner Umgebung schwingt. Ob Klangschale, Monochord, Flöte, Trommel, Stimme: Finden Sie selbst heraus, welches Instrument Ihnen behagt und sie zum Klingen bringt.

 

Fanu Angela Kerkmann wirkt im Klang-Raum Lübeck mit ihren Kristall- Klangschalen. Sie unterstützt die Prozesse der Selbstheilung, gibt Klangmeditationen und Seminare, in denen inneres Sehen, Hören und Fühlen geschult wird. Dabei liegt ihre Aufmerksamkeit auf den Fähigkeiten, die jeder Teilnehmer mitbringt. Das Konzert der Stille bedankt sich recht herzlich für diesen schönen Beitrag!

Fotos: Fanu Angela Kerkmann
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SCHLÜSSELWÖRTER 
FANU ANGELA KERKMANN, KLANG RAUM LÜBECK, KRISTALL, KLANGSCHALEN, MONOCHORD
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