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VON HARRIET OERKWITZ
08. JULI 2011

Wie wirken Töne auf unsere Zellen?

Vom 9. bis 11. September 2011 findet in Dortmund der 5. Klang-Kongress statt

Dem Klang lauschen
Quelle: Peter Hess Institut

Die Klangschale wird behutsam angeschlagen. Wellenförmig breiten sich die Schwingungen im Raum aus und durchdringen unsere Haut, das Gewebe, die Organe, Knochen, Körperhohlräume und -flüssigkeit. Unser Ohr nimmt den weichen, warmen Ton wahr. Wir hören und spüren die Schallwellen gleichzeitig.

Die obertonreichen Klänge der Klangschalen schaffen unmittelbar eine Atmosphäre der Geborgenheit und Sicherheit, entspannen unsere Muskulatur und regen die Durchblutung und den Lymphfluss an. Atmung, Herzschlag, Puls, Hautwiderstand, Blutdruck, Stoffwechsel und Verdauungssystem regenerieren sich im sensiblen Geflecht aus Anspannung und Entspannung.

Seit 1984 arbeitet der Physikingenieur und Berufsschullehrer für Elektrotechnik und Politik, Peter Hess, mit der Methode der Klangmassage und nutzt diese beschriebenen Kräfte, die auf unseren Körper wirken. Im Peter Hess Institut in Uenzen/Niedersachsen haben mehr als 10.000 Menschen erlernt, welche Einflüsse die speziellen Klangschalen und ihre hohen Klang- und Schwingungsqualitäten in ganz unterschiedlichen Frequenzbereichen auf unsere Körperregionen haben.

Aktuelle Untersuchungen und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten der Klangmassage werden auf dem 5. Klang-Kongress, vom 9. bis 11. September 2011 in Dortmund, unter dem Motto „Das Gesunde fördern – professionell mit Klang arbeiten!“ vorgestellt. Etwa 500 Teilnehmer tauschen ihre Erfahrungen und Informationen aus ihrer Praxis mit Neulingen und Interessenten aus. Dafür stehen unter anderem zwölf berufsspezifische Workshops zur Verfügung: Klangmassagen im klinischen Bereich, in der Körper- und Musiktherapie oder im musikpädagogischen Kontext.

„Die Resonanz auf den Kongress ist sehr groß. Er wird als Möglichkeit für die persönliche Weiterbildung verstanden“, erklärt Dr. Christina M. Koller im Gespräch mit dem Konzert der Stille. Die Sozialwissenschaftlerin betreut für den Kongressveranstalter – das Peter Hess Institut – unter anderem die Pressevertreter.

„Neben den vielen Rückmeldungen aus der Praxis“, so verweist Dr. Koller auf das Programm, „laden wir zu neun Vorträgen namhafter Wissenschaftler, wie Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Prof. Dr. Rolf Verres, Prof. Klaus Feßmann, Prof. Dr. Maria Anna Pabst oder Alexander Lauterwasser, ein.“ Wie verarbeitet unser Gehirn Klänge? Welche Wirkung haben Klangschalenklänge auf Zellen in Zellkultur? 

Das Professoren-Ehepaar Hella und Luis Erler stellt außerdem seine Pilotstudien über ihre Arbeit mit der "Klang-Pause" - einer kurzen Klangentspannung von nur 2-5 Minuten - in Kindergärten und Schulen vor.

Am Kongresswochenende wird zugleich der 70. Geburtstag von Peter Hess gefeiert. Neben den Festlichkeiten versprechen die künstlerischen und musikalischen Beiträge an den Abenden gute Unterhaltung. Ein Höhepunkt ist das Konzert mit Dechen Shak-Dagsay. Zur Erinnerung: Dechen Shak-Dagsay veröffentlichte im Sommer 2009 gemeinsam mit Tina Turner und Regula Curti das viel beachtete Album „Beyond“. Ihre aktuelle CD heißt „Jewel“.

Das Konzert der Stille wurde vom Peter Hess Institut zum Kongress eingeladen und wird an dieser Stelle interessante Fragestellungen und Vorträge der Veranstaltung vorstellen und thematisieren. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Ich bin Unterstützer: Das Konzert der Stille ist und bleibt in meiner Wahrnehmung ein Geschenk an die Welt. Für die hochwertigen Gastbeiträge und für die oftmals umfangreichen Programmier-Leistungen bemühe ich mich stets um einen Wertausgleich. Wer mir dabei helfen möchte, den bitte ich um seine frEURO auf das Konto Harriet Oerkwitz/ Konzert der Stille, bei der DKB 120 300 00, Kontonummer 1012644777, Betreff: „Ich bin Unterstützer“. Da das Konzert der Stille nicht als gemeinnützige Organisation bewertet wird und somit nicht die Voraussetzung der § 68 ff der Abgabenordnung erfüllt, stelle ich keine Spendenbescheinigungen aus.
SCHLÜSSELWÖRTER 
PETER HESS, KLANG-KONGRESS, FESSMANN, KLANGSCHALE, KLANGMASSAGE
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1 KOMMENTAR(E)

Man könnte versuchen auf dem Lebensweg im Balance zu bleiben. Ziele anzustreben, freude zu teilen und Gesundheit erhalten. Die richtigen und weniger richtigen Töne in der Natur genießen. Denn dort findet man unzählig viele davon. Dies gibt nicht nur Musik-Massage, sondern fördert viel bessen die Blutzirkulation, Sauerstoffversorgung, Stoffwechsel, Enspannung, Erlebnis, Freude etc.. Oder sitzt ihr lieber wieder in einem Betongebilde und hört euch eisene Klänge an, wenn ihr sowieso im Betonlabyrint lebt? Aber eine solcher Schalen hätte ich natürlich gerne, um Zuhause im gemütlichem Wohnzimmer sie ein oder ein paar Mal anzuschlagen und deren Klang zu lauschen.

arthrein@yahoo.de
am 
13. Oktober 2011

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