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VON HARRIET OERKWITZ
15. SEPTEMBER 2012

Zauber der Elemente - Wenn die Stille zum Aufgehen zwingt

Gedankenausflug von der spirituellen Malerin Kirsten Kohrt

Zauber der Elemente
Bild: Kirsten Kohrt

Folgenden Brief habe ich von Malerin Kirsten Kohrt erhalten. Er dokumentiert für mich sehr eindrücklich, welche ungeheuerliche Kraft die Stille - auch, wenn sie zunächst als Zwang erlebt wird - hat, und welche Bedeutung ihr geschenkt wird, wenn sie der Suche nach dem eigenen schöpferischen Ausdruck des Lebens dient. Ich danke Kirsten herzlich dafür, dass ich diese zunächst persönlichen Zeilen an dieser Stelle veröffentlichen und teilen darf.

 

Liebe Harriet,

erst einmal herzlichen Dank, dass Du mich bei Facebook angeschrieben hast. Du hast einige meiner Werke in der Kegelhof KommunikationsKüche bei Heike Andersen gesehen und obwohl die Lichtverhältnisse im ersten Raum, eben weil dies in erster Linie ein multifunktionaler Ort und erst in zweiter Linie eine Ausstellung ist, nicht die idealsten sind, hast Du ihre Wirkung spüren können.

 

Das ist wohl das Besondere an meiner Kunst, dass meine Werke so spürbar sind. Natürlich sind sie auch dekorativ, technisch sehr interessant und in einer Vielfalt, die es zum Glück unmöglich macht, mich und meine Kunst in eine Schublade zu stecken. 

 

Spirituelle Malerin trifft es sehr.


Meine Bilder sind Energiebilder, sie geben sehr viel Kraft, wirken ausgleichend auf Räume und Menschen, wirken beruhigend und aufrichtend, sind, wie Heike Andersen gesagt hat, "hochschwingend".

Eine Betrachterin, Anja P. aus Mailand, schrieb mir letztens: "Auf Deiner Internetseite habe ich viele Motive als sehr angenehm empfunden. Als wenn sie auf der einen Seite Energie ausstrahlen und Dich in ihren Bann ziehen, auf der anderen Seite Dich beruhigen und sagen, es wird alles gut..."

Wie kam ich dazu, so zu malen?

Im Juli 1961 in Neubrandenburg geboren, nach zehn Jahren und zwei Geschwistern war ich ein Nesthäkchen. Jetzt lebe ich schon viele Jahre in Wentorf bei Hamburg (Schleswig Holstein).

Warum ich zum Ende des 1. Lebensjahres eine chronische Krankheit (Rheumatoide Arthritis) entwickelte, wurde mir erst viel später bewusst, nämlich als ich meiner Seele auf den Grund ging.


Ich wuchs geliebt und behütet auf, schon früh machte sich mein Interesse für die Kunst bemerkbar, ich zeichnete, malte, ließ mir Kunstbücher schenken, kaufte dann selbst viele und ... ja, in meinen gesundheitlich besten Jahren hatte ich dann keine Zeit mehr zum Malen. Es ging mir sehr gut, ich lebte wie ein gesunder Mensch, arbeitete, absolvierte ein Studium (Wirtschaftswissenschaften), später begann ich noch ein Fernstudium an einer Schweizer Kunstschule, welches ich dann aus gesundheitlichen Gründen aber abbrechen musste, arbeitete noch mehr, lebte und liebte und fühlte mich oft wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt, so intensiv spürte ich mich. Nur ganz wenig Schlaf benötigte ich, war viel auf Reisen, hatte einige sehr traurige Schicksalsschläge wegzustecken, die ich nicht verarbeitete, sondern verdrängte.

Intensiv. Schon. Bewusst? Das kam mit 23-24 Jahren: Die Beschäftigung mit der Sterblichkeit ließ mich mein Dasein bewusster empfinden. Die seelischen Traumata schwelten in meinem Unterbewusstsein weiter, meine Krankheit verschlechterte sich zusehends. Ich wollte nicht untergehen... Ich musste und wollte mir selbst helfen und wusste, dass ich das nur über meinen Geist schaffen konnte.
Immer hatte mein Geist mich im Griff. (Dieses Phänomen kennt bestimmt jeder.} Ich strebte aber an, meinen Geist in den Griff zu bekommen, denn dann würde ich mit allem im Leben viel besser klarkommen.

Es gibt keine Zufälle im Leben. Der Zufall ist das längst Fällige, was dir zustößt.
So kam ich zum Buddhismus. Hier lernte ich, dass nichts losgelöst von anderem existiert, dass zwischen allem im Universum Ursachen und Wirkungen bestehen und alles in immerwährender Veränderung begriffen ist. Alles ist vergänglich und man kann nichts festhalten. Das ist für mich logisch.
Ich praktiziere nun schon über zwei Jahrzehnte den tibetischen Buddhismus, lernte viele vortreffliche Lehrer kennen und entwickelte mich weiter: Bewusst sein. Gewahrsein. Achtsamkeit. Mitgefühl. Karma. Liebe. Gemeinschaft. Mantren. Gesänge. Klänge. Ruhe. Geist. Stille.

Während sich also meine Krankheit rapide verschlechterte, wurde ich körperlich zur Ruhe gezwungen, denn es ging nicht mehr anders. Ich konnte nicht mehr meinem Beruf nachgehen, ich konnte aber meine Berufung finden.

So zur körperlichen Ruhe gezwungen wollte ich die Zeit und Gelegenheit nutzen, mich selbst zu finden, mir selbst helfen zu können, später auch anderen ...

Jahre vergingen, ich lernte wunderbare Praktiken, in denen ich meinen energetischen Körper kennen lernte. Ja, alles ist Energie. Mantren zu rezitieren und vor allem auch zu singen, ist eine neue Erfahrung für mich gewesen. Eine sehr kraftvolle, sinnliche, wunderschöne, heilsame...

Später machten mich Menschen darauf aufmerksam, dass ich eine besondere energetische Ausstrahlung hätte, die man einfach so spürte, doch noch mehr in direkter Berührung. Ich begann, Hände aufzulegen. Es war unglaublich, aber es funktionierte.

Ich wurde Reiki-Meisterin/Lehrerin nach Dr. Usui und DAMIT platzte mein kreativer Knoten endgültig. Ich konnte wieder malen, nicht nur mal so im Urlaub, sporadisch...Nein! Ich malte wie niemals zuvor. Ich malte einfach intuitiv, spontan, ich kümmerte mich nicht mehr darum, ob mein Bild diesem oder jenem gefallen könnte, ich fragte nicht mehr, ob es perfekt sei... Ich malte, was in mir war, ich malte von innen nach außen, ich malte meine ganze Liebe. Die Energie geht seitdem in meine Bilder über.

Während all der Jahre habe ich sehr viel spirituelle/ energetische Reinigung erfahren und andererseits bin ich mit der universalen Lebensenergie (Reiki) stets verbunden. Nur so lässt sich wohl die wundersame Wirkung meiner Bilder, selbst der kleinsten, erklären.

Eine DaWanda-rin (Shirdi) schrieb zu meinem großen Werk "Zauber der Elemente" (100x100cm): "Eine wunderschöne Spiegelung von Kiko's Seele...alles verbindet sich in diesem Bild...und jeder Betrachter sollte dieses Gefühl aufsaugen und leben!!!"

Ja, es gibt wahrlich fast unglaubliche Begebenheiten, Entwicklungen, die Neu-Besitzer meiner Werke mir erzählten oder schrieben. Meine Bilder können tatsächlich das Dasein eines (oder auch mehrerer) Menschen in positivster Weise beeinflussen.

Ich werde also weiterhin intuitiv mit meinen Farben, Sand, Salzkristallen, Strukturpasten, Spitze, selbstgeschnitzten Stempeln, Spachteln, alten Sari-Stempeln, vor allem meinen Händen, Bilder zum Betrachten, Erspüren, Fühlen gestalten. Dabei nimmt der Malprozess eine große Eigendynamik an, und ich weiß wirklich nie, was am Ende des kreativen Prozesses zu sehen sein wird.
Die Spirale ist dabei ein immer wiederkehrendes Motiv, denn sie steht für Vergänglichkeit und Neubeginn, für die kosmischen Gesetze. Auch habe ich viel Fantasie, denn oft, wenn ich ein Bild male, zum Beispiel in Aquarell, dann "sehe" ich nach und nach, wie gutmeinende "Wesen" meine Bilder bevölkern. Manchmal können sie auch seltsam ausschauen, doch selbst das dient dem Schutz;)

Viele Jahre konnte ich nicht malen, weil es mir nicht gut genug ging. Nun muss ich malen. Ich kann nicht mehr anders, es ist mir ein Bedürfnis geworden. Da ich nun aber schon sehr viele Bilder in meiner häuslichen Umgebung habe bin ich ganz froh, wenn ich auch mal andere Menschen mit der positiven Ausstrahlung meiner Werke erfreuen kann.

Meine derzeitige Ausstellung "Zauber der Elemente", die Du, liebe Harriet, bereits besucht hast, findet noch bis in den Oktober hinein in der Kegelhof Kommunikationsküche in Hamburg Eppendorf statt.

Liebe und Licht,
Kirsten.

 

Kirsten Kohrt

www.kiko-farbkosmos.de

21465 Wentorf bei Hamburg

Ich bin Unterstützer: Das Konzert der Stille ist und bleibt in meiner Wahrnehmung ein Geschenk an die Welt. Für die hochwertigen Gastbeiträge und für die oftmals umfangreichen Programmier-Leistungen bemühe ich mich stets um einen Wertausgleich. Wer mir dabei helfen möchte, den bitte ich um seine frEURO auf das Konto Harriet Oerkwitz/ Konzert der Stille, bei der DKB 120 300 00, Kontonummer 1012644777, Betreff: „Ich bin Unterstützer“. Da das Konzert der Stille nicht als gemeinnützige Organisation bewertet wird und somit nicht die Voraussetzung der § 68 ff der Abgabenordnung erfüllt, stelle ich keine Spendenbescheinigungen aus.
SCHLÜSSELWÖRTER 
MALERIN KIRSTEN KOHRT, SPIRITUELL, RELIGIÖS, ZAUBER DER ELEMENTE, KEGELHOF KOMMUNIKATIONSKÜCHE, GALERIE, STILLE
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